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1.Juli 1968 - 9.Mai 2005
Nachfolgenden Text habe ich vor ein paar Jahren geschrieben:
Mein Vetter, Freund und früherer Mannschaftskamerad. Wir haben ne Menge Zeit zusammen auf dieser Welt verbracht, haben eine Menge Spaß gehabt und dann und wann auch zusammen Urlaub gemacht. Das Bild stammt noch aus den Tagen gemeinsamer Lebenserfahrungen und Erlebnisse. Axel ist inzwischen um einiges reifer geworden, trägt sein Haar nun kurz und geht einem geordneten Leben in Hamburg nach. Der Mensch Axel hat sich jedoch zu keiner Zeit geändert und die Erinnerungen an all die schönen Tage wird er für immer in seinem Herzen tragen. Salut, alter Nasenbär! In meinem Reich bist Du jederzeit willkommen........ |
An all dem was ich dort geschrieben habe hätte sich nie etwas geändert, nun ändert sich gewiss nichts mehr daran, denn Axel hat am 9.Mai diesen Jahres endgültig die Augen geschlossen und wird auch nicht mehr zurückkommen.
Was bleibt sind neben der vielen Tränen Gedanken an einen guten Freund, einen Typen der mit Sicherheit alles andere war als mainstream und an jemanden der nicht gerne mit seinen Problemen hausieren ging.
Ich habe von seiner Krankheit erst erfahren als es wohl schon recht aussichtlos aussah und es hat mich sehr, sehr traurig gemacht. Von dem Tag an von dem an mir die Situation in etwa bekannt war betete ich Tag für Tag, dass diese Geschichte gut ausgehen möge, aber irgendwie hatte ich von Anfang nicht das Gefühl es würde ein Happy End geben.
Das letzte Jahr hatte ich Axel auch nicht mehr gesehen, wobei ich immer auf dem Kalendar hatte ihn in Hamburg zu besuchen, aber das schiebt man wenn man jung ist eben gerne auf die lange Bahn, denn wer denkt schon bei 2 jungen Männern Mitte 30 dass der eine schon bald nicht mehr ist?
Auch wenn ich all das Leid nicht aus der Nähe verfolgt habe wie sein Bruder und seine Eltern, bisher war diese ganze Geschichte das Schlimmste und Traurigste was ich in meinem Leben bisher erlebt habe.
Axel, Du hinterlässt ein großes Loch welches niemand stopfen kann. Ich bin Dir so dankbar für all die schönen gemeinsamen Stunden, all unsere bekloppten, gemeinsamen Aktionen, das gemeinsame Erwachsenwerden (was ich langsam wohl auch abschliesse), all die trockenen Sprüche, jeden gemeinsamen Rausch und und und und und........
..........all dies aufzuzählen wofür ich Dir dankbar bin wäre wohl zuviel an dieser Stelle, aber sei Dir gewiss, denn in meinem Herzen wie auch in all den Geschichten aus alten Tagen hast Du einen festen Platz und zwar solange bis sich unsere Wege woanders hoffentlich irgendwann wieder kreuzen. Bis dahin lege ich zwischendurch öfter mal bei einer Flasche Wein den Song rein der auf Deiner Trauerfeier lief und denk an all die schönen Stunden, Tage, Jahre......
JOHNNY CASH
"Let The Train Blow The Whistle"
I don't want no aggravation
When my train has left the station
If you're there or not,
I may not even know
Have a round and remember
Things we did that weren't so tender
Let the train blow the whistle when I go On my guitar sell tickets
So someone can finally pick it
And tell the girls down at the Ritz
I said hello
Tell the gossipers and liars
I will see them in the fire
Let the train blow the whistle when I go
Let her blow, let her blow
Long and loud and hard and happy
Let her blow No regrets, all my debts will be paid
When I get laid Let her blow, let her blow, let her blow
You'll be left without excuses
For the evils and abuses
Down to today from years and years ago
And have yourself another toke
From my basket full of smoke
And let the train blow the whistle when I go
Let her blow, let her blow
Long and loud and hard and happy
Let her blow No regrets, all my debts will be paid
When I get laid Let her blow, let her blow, let her blow
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