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Wonderland Avenue - Danny Sugarman /Maro Verlag : Wonderland Avenue ist für mich das beste Buch, daß die Rockgeschichte je geschrieben hat. Es ist wild, erschreckend, witzig und zugleich beängstigend und gibt in hervorragender Manier den Ausklang der wilden 60er wieder. Es erzählt die Story des Autors, der sich vom Fanpostbeantworter der Doors im Laufe des Buches zu Iggy Pop´s Manager hocharbeitet oder auch - fixt. Es beschreibt offenherzig und sehr real das Leben auf der Fast Lane und rechnet am Ende auch mit selbiger ab. Für mich so ne Art Bibel, für andere vielleicht die Ausgeburt der Hölle. Kaputt in Hollywood - Charles Bukowski/ Fischer Verlag: Wer über den alten Leichenvögler und -wäscher lachen kann, dem wird dieses Buch besonders gefallen, denn es bietet eine Sammlung von Kurzgeschichten die es allesamt in sich haben. Auch zu empfehlen vom gleichen Vogel: Die Fickmaschine Trainspotting - Irvine Welsh / Manhattan (Goldmann): den Film kennt ja nun fast jeder, aber das Buch gibt doch noch einiges mehr her was man über die neuen Helden aus Edinburghs Fixerszene wissen sollte. "Das beste Buch, das jemals geschrieben wurde - und das es verdient, mehr Exemplare zu verkaufen als die Bibel" jubilierte man damals im Rebel Inc. , aber der der das gesagt hat, hat vielleicht auch nicht meinen Lieblingstitel Nummer eins gelesen und Bücher die es wert sind öfter als die Bibel (ich habe sie immer noch nicht gelesen) verkauft zu werden gibt es wohl wie Sand am Meer. Weitere Knaller des gleichen Autors : Ecstasy, Drecksau und Acid House. Die Pforten der Wahrnehmung - Aldous Huxley / Piper : Irgenwann in den 60ern fanden sich 4 junge Kerle zusammen um eine der größten und ausdrucksvollsten Rockbands aller Zeiten zu Gründen - The Doors. Angelehnt war der Name dieser Band an die Doors of Perception, die Aldous Huxley in seinem Buch mittels halluzinoger Drogen weit aufstößt. Für Leute die wissen möchten was Sache ist unumgänglich, genau wie einige andere Werke dieses Neuzeitpropheten auch der weit mehr zu bieten hat als die "schöne neue Welt". Unterwegs - Jack Kerouac / Rowohlt : Zweifelsohne ein Meilenstein in der Literaturgeschichte. Ich habe es damals gelesen, weil es das Lieblingsbuch von Jim Morrison war und es hat sich gelohnt. Es beschreibt in bester Manier die Gefühle und Verlangen der Beatgeneration, die ständige Suche nach einem rauscherfüllten, intensiven Dasein und gilt als leidenschaftliches Bekenntnis zum glückseeligen Leben inmitten einer der schlechtesten Welten. Überhaupt sind Keroaucs Bücher ein Muss für Runaways und ähnlich gestrickte Chaoten auf der Suche nach irgendetwas was sie nie zu finden scheinen...... Leviathan - Paul Auster / Rowohlt : ".) Jahrelang huldigten Aaron und Ben Sachs denselben Idealen, liebten zeitweise dieselbe Frau, haben den gleichen Beruf, den gleichen Freundeskreis. Die Freundschaft zwischen den beiden Männern erlischt dann mit Beginn der Ära Reagan. Aaron verbucht die ersten literarischen Erfolge, er etabliert sich. Ben Sachs hingegen ist nicht bereit, seinen früheren Anschauungen abzuschwören, er resigniert. Sein spektakulärer Selbstmord, er sprengt sich selbst in die Luft, veranlaßt Aaron, sich die vergangene Zeit noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Morrisons Versteck - Peter Henisch/dtv : Die Geschichte lebt. Schon damals als Jim Morrison das Zeitliche segnete, waren sich viele leute nicht sicher ob er den nun auch wirklich tot ist. Auf jeden Fall ließ Peter Henisch den Exhibitionisten und Rockpoeten Morrison wieder ein wenig auferstehen. Die Figuren in seinem Buch wirken lebendig und die Vorstellung beim Lesen, Jim würde echt noch leben hatte ich schon öfter gehabt, hatte mir ausgemalt wie er die Welt von heute finden würde und bin leider immer wieder zu dem Schluß gekommen, dass es gut ist wenn Jim diese Welt nie mehr betreten wird..... bei Amazon bestellen |
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